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Planung

So fing alles an.

Noch nicht lange her, da infizierte sich mein Kollege Ralf mit meinen Marathonviren. Er lief einem Marathon nach dem anderen, bis schließlich kam was kommen musste. Der Gedanke über einen Ultralauf machte sich breit und er fasste die 100 km in Biel im kommenden Jahr ins Auge.

Es scheint wohl jedem, der diese Distanz noch nicht gelaufen ist so zu gehen, dass er sich im Training gerne mal an diese Entfernung herantrauen möchte ohne etwas zu riskieren. In einem Erfahrungsaustausch bot ich ihm an, eine längere Strecke mit ihm zu laufen. Ich schlug ihm den Ortenauer Weinpfad vor, der für uns beide ja direkt vor der Haustüre liegt. Über den Termin wurden wir uns schnell einig und so war der Lauf geboren. Im Freundeskreis fing ich an nach Mitläufern zu suchen. Spontane Zusagen ließen erwarten, dass es deutlich mehr als zwei Einzelkämpfer sein könnten, die sich da auf den Weg machen wollen.

Was dann passierte, war nicht vorhersehbar. Leider musste mein Kollege krankheitsbedingt sozusagen über Nacht unsere Verabredung absagen.

Die Gruppe war mittlerweile schon so angewachsen, dass wir den Lauf, der eigentlich als Trainingslauf für Ralf gedacht war, nun ohne ihn in Angriff nahmen (Ralf ist inzwischen wieder fit, sodass wir an einen Nachholtermin denken können).