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Weintrauben sind die Früchte der Weinrebe (Vitis vinifera L. ssp. vinifera), die zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschen gehört. Heute sind rund 10.000 Rebsorten bekannt. Es gibt Weinreben mit grünen bzw. gelben ("weißen") Trauben oder mit roten bis blauroten Trauben.
Die Weintraube besteht aus den Weinbeeren, kleinen runden oder ovalen, manchmal auch sphäroid geformten Früchten, die in Bündeln, aber klar voneinander getrennt heranwachsen. Auch die echten Blütenstände der Sprossranken dieser Kletterpflanze, so genannte Gescheine, die zur Blütezeit Mai bis Juni auftreten, sind von ihrer Morphologie her keine Trauben, sondern Rispen.
Weintrauben bzw. Weinbeeren können als Tafeltrauben roh gegessen, zu Rosinen getrocknet oder zu Wein verarbeitet werden.
Getrocknete Weinbeeren werden als Rosinen, Korinthen oder Sultaninen bezeichnet. Die jeweilige Bezeichnung gibt dabei Aufschluss über die Größe der getrockneten Früchte.
Wein entsteht durch die alkoholische Gärung der Trauben. Die Kerne von Weintrauben enthalten Procyanidin, was als starkes Antioxidans wirkt.
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100 g Weintrauben enthalten: | |||||||
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67-71 |
286-297 |
81 g |
0,5 g |
192 mg |
18 mg |
9 mg |
4 mg |
Quelle: EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (EU NWKRL 90/496/EWG) & REWE Nährwerttabelle
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Tagesbedarf eines Erwachsenen bei 100g | |||
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9% |
2% |
3% |
5% |
Quelle: EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie
(EU NWKRL 90/496/EWG)
Anders als bei anderen hochwertigen Süßweinen wie Beerenauslesen oder Trockenbeerenauslesen ist beim Eiswein charakteristisch eine frische Säure. Technisch setzt jede natürliche Süßweinherstellung eine Wasserreduktion, Konzentration des Fruchtsaftes voraus, bei der herkömmlichen Methode wartet man einfach länger mit der Ernte (daher der Begriff Spätlese), oder selektiert die besonders reifen Beeren manuell (Auslese), im Extremfall bis die Beeren völlig wie Rosinen eingetrocknet sind (Trockenbeerenauslese). Beim Eiswein geschieht diese Reduktion hauptsächlich durch das Gefrieren, da das Wasser vor den Fruchtbestandteilen gefriert und dann beim weiteren Verarbeitungsprozess vom Mostkonzentrat mit physikalischen Methoden getrennt werden kann. Dabei bleibt wesentlich mehr Säure erhalten, Grund für die charakteristische Säurenote. Durch den Wasserverlust ist die Ausbeute bei der Eisweinerzeugung (wie auch bei den Beeren- und Trockenbeerenauslesen) extrem gering, dazu kommt ein hoher Anteil an Handarbeit, was die hohen Preise unvermeidlich macht. Eisweinerzeugung ist für viele Winzer kein Gewinnbringer, eher ein Marketinginstrument, durch das prämierte Spitzenerzeugnis die Qualität des ganzen Sortiments bekannt zu machen. In manchen Ländern (z.B. Neuseeland) wird eine Art Eiswein auch "künstlich" hergestellt durch Einfrieren normal geernteter Beeren. In Deutschland muss das Lesegut zur Herstellung von Eiswein mindestens das Prädikat Beerenauslese aufweisen. Abgefüllt wird der Eiswein, im Gegensatz zu anderen Qualitätsstufen, in der Regel in Halbliterflaschen.
Quelle: aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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