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Nach dem Nacht- und Panoramalauf folgte der Eisweinlauf

Andreas Treiber aus Heidelberg lernten wir in diesem Jahr kennen. Er war beim Nachtlauf zum erstenmal dabei und wir sahen ihn beim Baden-Badener Panoramalauf wieder. Es freute uns sehr, seine Anmeldung zum Eisweinlauf entgegenzunehmen.

Hat es ihm folglich bei uns gefallen????

Er folgte unserer Bitte, seine Eindrücke zu Papier zu bringen, um weiteren Interessenten an dieser Veranstaltung Gelegenheit zur Information zu bieten.

Dafür bedanken wir uns ganz herzlich
und freuen uns auf ein Wiedersehen

Hier nun der Bericht
von Andreas Treiber

Nach Teilnahme an den diesjährigen Baden-Badener Nacht- und Panoramaläufen war der Eisweinlauf als dritte Veranstaltung der Laufendhelfen-Inititiative natürlich Ehrensache - obwohl ich mich die letzten Tage zuvor nicht gut fühlte und erst am Samstag nachmittag endgültig für das Mitlaufen entschied. 

Es hat sich mehr als gelohnt!

Das von Sonnenauf- bis -Untergang ausschließlich sonnige Wetter entschädigte für die in Nebel gehüllte Landschaft beim Panoramalauf. Es begann zwar recht kühl: Auf der Busfahrt zum Start nach Offenburg zeigte das Thermometer noch -7 Grad an. Bis zum Start um 8:00 Uhr war es noch frisch; aber als es dann endlich losging, wurde es trotz unseres gebremsten Ultra-Tempos schnell warm.
 
Trotz der Größe der Gruppe blieb diese sehr diszipliniert zusammen, so dass keine langen Wartezeiten entstanden - kein Wunder, bei so vielen erfahrenen Laufcracks! Umso erstaunlicher, dass schnelle und weniger austrainierte Läufer sich ohne Probleme auf dieselbe Geschwindigkeit einpendeln können. Ich traf übrigens nur nette, und viele interessante Teilnehmer. Da ließ sich einiges Neues erfahren, z.B. dass man einen Hund (Golden Retriever), wenn man im Alter von einem dreiviertel Jahr anfängt, auf etwa 30 km Streckenlänge trainieren kann.
 
Ab und zu ließ sich ein "Stau-Effekt" beobachten: Obwohl vorne im konstanten Tempo gelaufen wurde, entstand manchmal weiter hinten eine Mischung aus Gehen und Laufen, was sich wie "Stop And Go" anfühlte. Das trübte den Laufspaß in dieser schönen Landschaft jedoch nicht. Wir durchliefen tatsächlich jede Menge Weinberge, und genossen durch die "Berge" wunderbare Ausblicke. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, nur selten wurde auf von Autos befahrenen Straßen gelaufen. Die 1800 Höhenmeter waren so verteilt, das man sie nicht in diesem Umfang wahrnahm. Die Etappenlänge von 10 bis 13 km passte gut und war geschickt eingeteilt: die ersehnte Verpflegungsstelle wurde meist auf einer Anhöhe erreicht, wie Burg Staufenberg, oberhalb der Oberkircher Weinberge und Burg Windeck. So gab es eine schöne Pausenaussicht und nach der, sinnvollerweise auf zehn Minuten begrenzten Pause, einen leichten Start bergab.
 
Meine Erfahrung bei Ultraläufen hatte mich gelehrt, nicht ZUVIEL vom leckeren Essensangebot zu nehmen, und mich mehr auf die Getränke zu konzentrieren. Auch hier viele Auswahlmöglichkeiten, wie z.B. Malzbier, gereicht von fleißigen Helfern. Lediglich der Tee war so heiß, dass es schwerfiel, ihn bis zum unvermeidlichen "Pausen-Ende-Trillerpfeifensignal" getrunken zu haben. Den ab der vierten Verpflegungsstelle angebotenen Glühwein nahm ich sicherheitshalber erst im Ziel in Anspruch. Vom Weihnachtsstollen habe ich Dir nichts weggegessen, Walter! - ich stehe nicht so sehr auf Süßes (seine lautstarke Reservierung bei jedem Anlaufen der Verpflegungsstelle war nicht zu überhören und sorgte regelmäßig für Gelächter).
 
Lustig auch manch' verwunderte Gesichter der Baden-Badener Weihnachtsmarktbesucher, als die gröllende Meute von mehr als 120 Läufern etwa 20 Minuten nach Fünf dort eintraf. Später beim leckeren Abschlussessen in Bühl erhielten die Eisweinläufer noch einen Ausblick auf die Erlebnislauf-Angebote des kommenden Jahres - nach solch einem gelungen Lauf plant man gerne weitere Ultras! Herzlichen Dank an Brigitte und Rudolf für die tolle Organisation, Pace, und, und, und, ..., sowie die vielen netten und engagierten Helfer.
 
An den Tagen nach dem Lauf spürte ich, wie schon öfters nach langen Läufen, keine Erschöpfung, sondern einen deutlichen Energieschub. Außer einer Druckstelle am großen Zeh und etwas Muskelkater hatte ich keinerlei Beschwerden. So fällt es leicht, auch nach solch größeren Events gleich wieder weiterzulaufen. Bis bald!
 

Ein schönes Weihnachtsfest & einen Guten Rutsch wünscht euch

     Andreas

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